So ist der neue internationale Studiengang von der fedaEDU in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn

Farhad Djamchidi, profesor en fedaEDU, Escuela de Negocios Alemana en Barcelona

Farhad Djamchidi, Dozent bei der fedaEDU

International Business in Barcelona zu studieren bedeutet heute nicht mehr nur, einen betriebswirtschaftlichen Studiengang zu absolvieren: Es heißt, sich in einem wirklich internationalen Umfeld auszubilden, mehrere Sprachen zu beherrschen und reale Erfahrungen über den Unterricht hinaus zu sammeln.

Ab Anfang September 2026 startet an der fedaEDU Barcelona der neue Studiengang Bachelor of Arts International Business. Das Programm ist vollständig englischsprachig, kombiniert Betriebswirtschaft mit interkulturellen Inhalten und einer verbindlichen Sprachausbildung in Deutsch oder Spanisch und beinhaltet im fünften Fachsemester ein verpflichtendes Auslandssemester oder Praktikum in einem internationalen Unternehmen.

Der Studiengang wird in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn angeboten.

Auf deutscher Seite ist die Fakultät International Business der Hochschule Heilbronn am Bildungscampus Heilbronn angesiedelt, wo Hochschulen, Forschung und wirtschaftsnahe Akteure eng miteinander arbeiten. In unmittelbarer Nähe entsteht zudem der Innovation Park Artificial Intelligence IPAI. Auf spanischer Seite bietet Barcelona als Studienort ein dynamisches, internationales Umfeld mit ausgeprägter Startup Kultur, insbesondere im IT-Bereich. In der Nähe der fedaEDU liegt mit dem Innovationsdistrikt 22@ eines der wichtigsten Zentren für Technologie und Unternehmensentwicklung der Stadt.

Für den Einblick in Konzept und Inhalte haben wir mit Farhad Djamchidi gesprochen. Er hat Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und der Universität Alicante studiert, bringt über 25 Jahre Berufserfahrung in Großunternehmen, als Unternehmer, Berater, im Non Profit Bereich und in der Politik mit und ist seit 2015 als Dozent im Hochschulstudium tätig. Aktuell leitet er an der fedaEDU die Vorlesungen in Unternehmensorganisation und Wirtschaftspolitik.

Warum startet der neue Studiengang Anfang September 2026?

Der Start Anfang September ist bewusst gewählt, weil das akademische Jahr im europäischen Hochschulraum typischerweise mit dem Wintersemester beginnt. Das schafft Planbarkeit und erleichtert die Anschlussfähigkeit, etwa bei der Organisation eines späteren Auslandssemesters oder beim Übergang in ein Masterstudium. Zudem startet die Kohorte geschlossen, was für ein internationales, projektorientiertes Studium zentral ist. Wenn Studierende gemeinsam in Gruppen arbeiten, präsentieren und diskutieren, profitieren sie davon, dass alle gleichzeitig in den Studienrhythmus einsteigen.

 

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International Business wird in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn angeboten. Was bedeutet das konkret?

Die Kooperation verbindet ein solides wissenschaftliches Fundament mit einem klaren Praxisbezug. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften steht die Hochschule Heilbronn für anwendungsorientierte Lehre und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Die Fakultät International Business der Hochschule Heilbronn ist am Bildungscampus Heilbronn angesiedelt. Dort kommen moderne Studienstrukturen, Forschung und Innovation in einem gemeinsamen Umfeld zusammen. Das unterstützt einen Studiengang wie International Business, der auf internationale Märkte und die Anforderungen einer zunehmend digitalen, dynamischen Wirtschaft vorbereitet.

Warum wird die Region um Heilbronn als besonders dynamisch beschrieben

Hochschule Heilbronn con fedaEDU, escuela de negocios alemana en Barcelona

Quelle: Hochschule Heilbronn

Weil dort derzeit gezielt in Bildung, Innovation und Gründungsstrukturen investiert wird. Das ist für Studierende, die sich auf internationale Märkte vorbereiten, unmittelbar relevant. International Business bedeutet heute auch, zu verstehen, wie Unternehmen sich unter globalem Wettbewerbsdruck neu positionieren, wie neue Geschäftsmodelle entstehen und wie Technologie ganze Branchen verändert. Der Bildungscampus Heilbronn steht sinnbildlich für diese enge Verbindung aus Lehre, Forschung und Praxis.

International Business y el Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI) 

El IPAI muestra de forma muy clara hacia dónde se está desarrollando actualmente la economía. La inteligencia artificial ya no es un tema marginal, sino que influye en procesos, decisiones, mercados y cadenas de valor en numerosos sectores. Aunque no todos los egresados trabajen posteriormente en una empresa especializada en IA, es fundamental saber interpretar los desarrollos digitales desde una perspectiva económica. La ubicación ofrece una clara ventaja: International Business no se enseña de forma aislada, sino en un entorno que integra activamente las tecnologías del futuro. Además, el Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI) se está desarrollando en las inmediaciones del Bildungscampus, lo que hace especialmente tangible la conexión con los avances actuales en digitalización e inteligencia artificial.

Welche Rolle spielt der Innovation Park Artificial Intelligence IPAI

Der IPAI verdeutlicht sehr anschaulich, wohin sich die Wirtschaft aktuell entwickelt. Künstliche Intelligenz ist längst kein Randthema mehr, sondern beeinflusst Prozesse, Entscheidungen, Märkte und Wertschöpfungsketten in vielen Branchen. Auch wenn nicht alle Absolventinnen und Absolventen später in einem KI spezialisierten Unternehmen arbeiten, ist es entscheidend, digitale Entwicklungen wirtschaftlich einordnen zu können. Der Standort bietet dafür einen klaren Vorteil: International Business wird nicht isoliert vermittelt, sondern in einem Umfeld, das Zukunftstechnologien aktiv mitdenkt. In unmittelbarer Nähe zum Bildungscampus entsteht zudem der Innovation Park Artificial Intelligence IPAI, wodurch der Bezug zu aktuellen Entwicklungen in Digitalisierung und KI besonders greifbar wird.

Das Studium findet aber in Barcelona statt. Wie passt das zusammen?

Das passt gut, weil Barcelona als Studienort eine internationale Perspektive im Alltag tatsächlich erlebbar macht. Das Studium findet in Vollzeit an der fedaEDU in Barcelona statt. Gleichzeitig sorgt die Kooperation mit der Hochschule Heilbronn für eine klare akademische Einordnung und einen staatlich anerkannten Abschluss. An der fedaEDU wird in kleinen Lerngruppen gearbeitet, wodurch ein betreuungsnahes Lernumfeld entsteht. Gerade im englischsprachigen Studium ist das ein Vorteil, weil Studierende kontinuierlich aktiv kommunizieren, präsentieren und diskutieren, statt Sprache nur rezeptiv aufzunehmen. Barcelona ergänzt diesen Ansatz durch ein multikulturelles Umfeld, in dem interkulturelle Kompetenz nicht theoretisch bleibt, sondern im Studienalltag ganz selbstverständlich mitwächst.

Das Studium ist vollständig auf Englisch. Warum ist das heute so wichtig?

Englisch ist die zentrale Arbeitssprache in international tätigen Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um Grammatik oder Wortschatz, sondern um professionelle Kommunikation im wirtschaftlichen Kontext. In einem englischsprachigen Studium trainieren Studierende, Inhalte fachlich präzise zu formulieren, überzeugend zu argumentieren, sicher zu präsentieren und schriftlich strukturiert aufzubereiten. Genau diese Fähigkeiten werden im späteren Berufsalltag erwartet, weil internationale Zusammenarbeit ohne klare Kommunikation nicht funktioniert.

 

Zusätzlich gibt es eine intensive Sprachausbildung in Deutsch oder Spanisch. Wie ist das organisiert?

Ziel ist ein klares mehrsprachiges Profil, das sich an der realen Zusammensetzung der Studierendenschaft orientiert. Bewerbende aus dem deutschsprachigen Schulsystem absolvieren die Sprachausbildung in Spanisch. Studierende aus spanischsprachigen oder internationalen Schulsystemen erhalten eine intensive Deutschausbildung. Dadurch entsteht neben Englisch eine zweite, wirtschaftlich relevante Sprache als fester Bestandteil des Studiums. Gleichzeitig bleibt der Einstieg niedrigschwellig, weil das Programm so aufgebaut ist, dass bereits geringe Vorkenntnisse ausreichen. Entscheidend ist nicht Perfektion zu Beginn, sondern die kontinuierliche Entwicklung, da die Sprachmodule verbindlich im Curriculum verankert sind.

Warum ist der Einstieg auch mit geringen Vorkenntnissen sinnvoll?

Quelle: Hochschule Heilbronn

Weil es realistisch ist und den Zugang erleichtert. Viele Interessierte würden sich sonst nicht bewerben, obwohl sie fachlich und persönlich sehr gut zum Studiengang passen. Die Sprachausbildung ist so konzipiert, dass sie systematisch aufbaut und Fortschritte planbar macht. So wird die Einstiegshürde gesenkt, ohne das Zielniveau zu relativieren. Am Ende steht ein belastbares Sprachprofil, das im Berufsalltag tatsächlich anwendbar ist.

Wie lange dauert der Bachelor und wie ist er strukturiert?

Der Bachelor umfasst 210 ECTS und ist auf sieben Fachsemester ausgelegt, ein gängiger Umfang im europäischen Hochschulraum. Inhaltlich verbindet das Programm betriebswirtschaftliche Grundlagen mit methodischen Kompetenzen und einer klar internationalen Perspektive. Dazu zählen Bereiche wie Rechnungswesen, Volkswirtschaft, Recht und Management sowie Statistik und Datenkompetenzen. Ergänzend werden aktuelle Themen wie Digital Business und der unternehmensweite Einsatz von KI-Anwendungen behandelt. Der Studienaufbau ist so konzipiert, dass Wissen nicht nur vermittelt, sondern konsequent in anwendungsorientierten Formaten erprobt wird.

Im Studienverlauf ist eine Schwerpunktwahl vorgesehen. Wann wird diese getroffen und welche Auswirkungen hat sie?

Im weiteren Studienverlauf gibt es eine klare Abzweigung: Studierende wählen verbindlich einen

Schwerpunkt und spezialisieren sich entweder in Marketing oder in Finance. Diese Entscheidung ist sinnvoll, weil ein klar erkennbares Profil im Arbeitsmarkt Vorteile bringt, etwa bei der Wahl von Praktika, Themen für Abschlussarbeiten oder beim Berufseinstieg. Zudem erleichtert sie die gezielte Vorbereitung auf einen konsekutiven Masterstudiengang. Marketing eignet sich besonders für Studierende, die sich mit Märkten, Marken, Kommunikation und Kundenverhalten beschäftigen möchten. Finance richtet sich an diejenigen, die Interesse an Zahlen, Finanzierung, Controlling und der wirtschaftlichen Steuerung von Unternehmen haben.

Was passiert im fünften Fachsemester und warum ist es verpflichtend?

Das fünfte Fachsemester ist als Auslands- oder Praxissemester vorgesehen. Studierende können entweder an einer Partnerhochschule im Netzwerk der Hochschule Heilbronn studieren oder ein Praxissemester im Ausland absolvieren. Der Auslandsanteil ist bewusst verpflichtend, weil internationale Erfahrung dadurch verlässlich und für alle Studierenden planbar wird. Ein Aufenthalt im Ausland schärft zudem die Perspektive: Man lernt, sich in neuen Strukturen zurechtzufinden, unterschiedliche Arbeitsstile und kulturelle Erwartungen einzuordnen und in internationalen Kontexten professionell zu kommunizieren.

Studierende, die Deutsch lernen, gehen oft in ein deutschsprachiges Land. Warum?

Sprachkompetenz entwickelt sich am schnellsten, wenn sie im Alltag konsequent angewendet wird. Ein Aufenthalt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist für Studierende, die Deutsch erlernen, besonders wirksam, weil aus Unterrichtssprache gelebte Alltagssprache wird. Gleichzeitig ist das auch beruflich strategisch: Deutschsprachige Märkte sind wirtschaftlich stark, und Deutsch als zusätzliche Arbeitssprache kann in Europa ein klarer Vorteil im späteren Berufsweg sein. Darüber hinaus stärkt ein Aufenthalt im deutschsprachigen Raum das Verständnis anderer Kulturen und Werte, was im internationalen Geschäftsumfeld eine zentrale Kompetenz darstellt.

Das Studium kann auch mit einer dualen Berufsausbildung kombiniert werden. Wie funktioniert das?

Das ausbildungsintegrierte Modell eröffnet zwei Studienwege: Den Bachelor als eigenständiges Vollzeitstudium oder die Kombination mit einer dualen Berufsausbildung. Die Ausbildung kann an der fedaEDU als Industriekaufmann/Industriekauffrau, als Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung oder als Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement absolviert und mit dem Studium verbunden werden. Wer beide Bildungsgänge kombiniert, erreicht zwei Abschlüsse innerhalb von acht Semestern. Ohne Ausbildung dauert der Bachelor sieben Semester. Das zusätzliche Semester ist dabei kein Umweg, sondern die notwendige Struktur, um Studium und Ausbildung inhaltlich und organisatorisch sinnvoll zu verzahnen.

Hochschule Heilbronn, fedaEDU, German Business School (Barcelona)

Quelle: Hochschule Heilbronn

Was ist der konkrete Mehrwert der Kombination?

Das Modell ermöglicht einen frühen Einstieg in die Praxis, stärkt die berufliche Orientierung und schafft ein überzeugendes Profil. Studierende sammeln bereits während des Studiums Berufserfahrung im Unternehmen und können diese später in Bewerbungen konkret belegen, statt ausschließlich theoretische Kenntnisse zu nennen. Gleichzeitig hilft die Kombination vielen dabei, eigene Stärken und Interessen schneller einzuordnen. Das ist ein Vorteil, bevor man sich endgültig für eine Spezialisierung oder einen konkreten Karriereweg entscheidet.

Mit welchen Unternehmen arbeitet die fedaEDU hier zusammen

Zu den Ausbildungsunternehmen zählen internationale Großunternehmen wie z.B. Henkel oder Lidl. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch international erfolgreiche Unternehmen aus Spanien wie TRES Griferías oder Sesé. Für Studierende bedeutet dies frühe Kontakte, konkrete Einblicke in betriebliche Abläufe und häufig auch bessere Übergänge in Praktika, Abschlussarbeiten oder spätere Einstiegspositionen.

Viele fragen sich, wie der Bachelor in Spanien einzuordnen ist. Ist das vergleichbar mit dem Grado?

Ja, grundsätzlich kann der Bachelor mit dem spanischen „Grado“ gleichgesetzt werden, weil beide Abschlüsse als erster akademischer Abschluss gelten und zum Masterstudium berechtigen. Unterschiede ergeben sich vor allem beim Umfang und bei der Studiendauer. Der Bachelor umfasst sieben Fachsemester mit 210 ECTS, während der spanische Grado en Administración y Dirección de Empresas (ADE) häufig acht Fachsemester mit 240 ECTS beinhaltet. Das ist kein Qualitätsunterschied, sondern eine Folge unterschiedlicher Hochschulsysteme. In Europa existieren Bachelorabschlüsse mit 180, 210 oder 240 ECTS parallel, und beide Abschlüsse werden wechselseitig anerkannt und ermöglichen den Zugang zu Masterprogrammen.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten?

Vorausgesetzt wird eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife oder ein anerkannter gleichwertiger ausländischer Schulabschluss wie Selectividad oder High School Diploma. Hinzu kommen Englischkenntnisse mindestens auf B2 Niveau, nachweisbar über anerkannte Tests oder entsprechende Qualifikationen. Außerdem sind Deutsch oder Spanischkenntnisse ab A1 wünschenswert, da die Sprachausbildung verbindlich zum Curriculum gehört. Die Zulassungsentscheidung basiert in erster Linie auf der Gesamtnote der Hochschulzugangsberechtigung. Zusätzliche Qualifikationen, etwa eine abgeschlossene Berufsausbildung oder relevante praktische Erfahrungen, können sich im Auswahlverfahren positiv auswirken.

Welche Perspektiven eröffnet der Studiengang?

Der Studiengang bereitet gezielt auf internationale Karrierewege in Wirtschaft und Management vor. Entscheidend ist dabei die Kombination aus englischsprachigem Studium, interkulturellen Inhalten, einer zweiten Sprache und einem verpflichtenden internationalen Praxisteil. Ergänzend profitiert der Studiengang von zwei

Was ist Ihr persönlicher Satz zum Schluss. Für wen lohnt sich das wirklich?

Der Studiengang richtet sich an alle, die Internationalität nicht nur als Etikett verstehen. Wer bereit ist, auf Englisch zu arbeiten, eine zweite Sprache konsequent aufzubauen, internationale Erfahrung zu sammeln und sich im Studienverlauf klar zu spezialisieren, entwickelt ein Profil, das in internationalen Unternehmen sehr gut anschlussfähig ist. Wer zusätzlich die Ausbildung integriert, verbindet den akademischen Abschluss mit nachweisbarer Berufspraxis und stärkt damit die eigene Positionierung für den Berufseinstieg.

Möchtest du International Business in Barcelona studieren?

Wenn du einen englischsprachigen Studiengang mit internationaler Ausrichtung, Auslandserfahrung und engem Bezug zur Unternehmenswelt suchst, ist der Bachelor in International Business von der fedaEDU der nächste Schritt auf deinem akademischen Weg.

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